5 Tipps für den Frankreich-Urlaub

Frankreich ist, aufgrund der landschaftlichen, kulturellen und kulinarischen Vielfalt, ein sehr beliebtes Land. Doch alle Reisende sind gut beraten, die gewissen Besonderheiten in unserem Nachbarland stets zu beachten, um hier auch unnötige Ärgernisse zu vermeiden. Andernfalls kann einem das eine oder andere Problem schnell den gesamten Urlaub vermiesen.

Auto: Auf den Autobahnen in Frankreich gilt generell ein Tempolimit von 130 Stundenkilometern. Das mag einigen zu langsam sein, hat aber den unbestreitbaren Vorteil, dass bereits die Anreise sehr entspannt vonstattengeht. Berücksichtigen sollte man hier die Möglichkeiten der modernen Technik – in Frankreich kann man auch wegen zu schnellem Fahren, ohne Radar, nachweisbar belangt werden. Um es vereinfacht auszudrücken: Erreicht man, bei einer erlaubten Geschwindigkeit von maximal 130 Stundenkilometern, zwei insgesamt 260 Kilometer voneinander entfernte Mautstellen bereits nach 90 Minuten, kann die Polizei, nach Auswertung der Daten, ein Bußgeld verhängen.

Bußgelder: Sollten dem Reisenden für derartige oder andere mit dem Autoverkehr in Zusammenhang stehende Vergehen Bußgeldbescheide ergehen, sind diese innerhalb von 30 Tagen zu bezahlen. Es ist natürlich zu hoffen, dass man darauf verzichtet, dieses Bußgeld in Deutschland einzutreiben. Sollte diese Hoffnung jedoch trügen, hat der Reisende ein großes Problem, denn wird ein Bußgeld nicht innerhalb von 30 Tagen gezahlt, verdoppelt es sich automatisch, ein Vorgang, der sich nach weiteren 30 Tagen und erneuter Nichtzahlung wiederholt. Insbesondere die vergebliche Hoffnung kann also sehr teuer werden.

Mautgebühren können in Frankreich mit einer speziellen Mautkarte, in bar und auch per Kreditkarte bezahlt werden, wobei sämtliche gängigen Kreditkarten akzeptiert werden.

Restaurant und Hotel: Hotels verfügen meist über Doppelbetten. Reisende, die an Einzelbetten interessiert sind, sollten gezielt nach einen „Chambre twin“ fragen. Bei Hotelbuchungen ist es üblich, als Sicherheit die Kreditkartennummer bekannt zu geben. Anders als in Deutschland wird in Frankreich ein Abendessen meist erst ab 19 Uhr angeboten.

Ebenfalls ist es in Frankreich nicht üblich, dass sich Restaurantbesucher einfach irgendwo hinsetzen. Vielmehr wird darauf gewartet, dass der Kellner einen Tisch zuweist. Bei Restaurantbesuchen kann ein kulinarischer Sprachführer nie schaden und der ist allemal besser als beispielsweise die servierte gebratene Scholle zu essen, die man zuvor eigentlich als T-Bone-Steak bestellt hatte.

Die Franzosen waren seinerzeit Vorreiter bei der Einführung von Kreditkarten und –automaten. Daher hat es sich in diesem Land eingebürgert, alles mit Kreditkarten zu bezahlen, Zahlung mit Bargeld kommt nur noch selten vor. Um aber dem Datenklau vorzubeugen, kommt die Bedienung mit den entsprechenden Zahlgeräten an den Tisch.

Sprache: Dass man in Frankreich zwingend französisch sprechen muss, um akzeptiert zu werden, ist ein nicht zu begründendes Vorurteil. In den größeren Urlaubsgebieten, beispielsweise an der Côte d’Azur, versteht man zunehmend auch Deutsch, mit einem höflichen Englisch kommt man aber ebenfalls überall weiter.

Tiere: Als Hundebesitzer sollte man vor allem an Stränden darauf achten, ob diese für Hundebenutzung freigegeben sind. Die Toleranzschwelle ist in diesem Zusammenhang relativ gering und Verstöße können rasch sehr teuer werden.

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