Das Elsass – die französischen Nachbarn

Das Elsass ist ein Gebiet Frankreichs, welches im Osten des Landes liegt. Es grenzt größtenteils an Deutschland, mit dem es sich die Tiefebene des Oberrheins teilt. Ein kleiner Teil des südlichen Elsasses grenzt zudem an die Schweiz. Die Hauptstadt der im Jahre 1973 geschaffenen Verwaltungseinheit Elsass ist Strasbourg. Rund 1,8 Millionen Einwohner leben im Elsass, welches flächenmäßig zwar das kleinste Gebiet Frankreichs ist, aber dennoch einiges zu bieten hat.

Da das Elsass so nahe an Deutschland, genauer gesagt an Baden-Württemberg, liegt, kann man die Elsässer mit Recht als die Nachbarn der Deutschen bezeichnen. Sie sind zwar geografisch gesehen Franzosen, aber ihre Nähe und ihre gute Beziehung zu Deutschland machen sie beinahe zu halben Deutschen. Das merkt man u. a. an den im Elsass gesprochenen Sprachen. Der Begriff Elsässisch steht nämlich im Grunde für diverse germanische Mundarten. Zusammen mit Französisch wird es noch heute in vielen Gebieten des Elsasses gesprochen, obwohl es über die Jahre in den Hintergrund gerückt ist. So, wie viele Deutsche in der Schule Französisch als ihre zweite Fremdsprache wählen, entscheiden sich auch rund 90 % aller elsässischen Schüler für das Deutschlernen. Hinzu kommt, dass regelmäßig Schulaustausche zwischen Deutschland und dem Elsass stattfinden, was zur interkulturellen Verständigung beiträgt.

Nicht nur sprachlich gibt es viele Parallelen zwischen Deutschland und seinem französischen Nachbarn, dem Elsass. Vor allem die Südpfalz war damals eng mit dem elsässischen Gebiet verknüpft und teilt einige geschichtliche Erlebnisse mit der Region. Landschaftliche gesehen gibt es ebenfalls Parallelen. Was die Hauptstadt Strasbourg anbelangt, so ist sie ein oft besuchtes Urlaubsziel. Es gibt außerdem viele Partnerstädte zwischen dem Elsass und Deutschland.

Bildquellenangabe: Waldili / pixelio.de

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