Die Bretagne lockt mit frischen Meeresbrisen

Die Bretagne im äußersten Westen Frankreichs umfasst insgesamt fünf Departments. Rennes und Nantes sind die beiden Hauptstädte dieser gesamten Region. Die Küste der Bretagne erstreckt sich von der Atlantikküste bis zum Ärmelkanal und dem Beginn der Nordsee. Die gesamte Masse der Bretagne besteht aus sehr hartem Gestein und besitzt eine ziemlich zerklüftete Küste, welche auf der Atlantikseite sehr oft als Steilküste anzutreffen ist. Das heimliche Wahrzeichen dieser Region ist das Cap Frehel mit seinen 70 Meter aus dem Atlantik herausragenden Granitfelsen.

Früher war die Bretagne fast nur mit Wald bedeckt, doch die Industrialisierung sorgte dafür, dass es heute nur noch wenige verschiedene Waldgebiete gibt. Heute sieht man überwiegend noch Äcker und Grasland, welches von verschiedenen Steinmauern und Hecken durchzogen ist. Das Klima an der Atlantikküste ist bestimmt von einem starken Jodgehalt und durch die Winde findet der Besucher hier nur einen sehr geringen Schadstoffgehalt. In der Jahresmitte merkt man hier den starken Einfluss des Golfstroms, welcher für ein sehr mildes Klima sorgt. Im Sommer herrschen hier rund 20.000 Sonnenstunden, wobei man Schnee und Frost vergeblich sucht.

Vornehmlich herrschen hier sehr starke Westwinde, welche im Frühjahr und Herbst nicht selten Sturmstärke erreichen. Doch diese Winde sorgen auch gleichzeitig dafür, dass sich lange Regengebiete hier überhaupt nicht lange halten können und ein recht schneller Wechsel zwischen Regen und Sonne vorherrscht. Kulturell hat die Bretagne recht viel zu bieten. Durch den früheren Einfluss der Kelten ist der Dudelsack hier eines der beliebtesten Musikinstrumente. Für das leibliche Wohl sorgt die traditionelle bretonische Küche, welche trotz der Nähe zum Wasser nur wenige Meeresfrüchte beinhaltet.

Bildquellenangabe: Didier Derrien / pixelio.de

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