Französischer Wein von der Sonne verwöhnt

In Frankreich gibt es vier besondere Anbaugebiete für den Wein. Die Region um Bordeaux ist besonders geeignet für die verschiedenen Rotweine, während die Region Burgund mehr für die weißen Weine zuständig ist. Das Tal der Rhone bietet allerlei verschiedene Weinsorten, und das Elsass sowie die Region Champagne haben auch ihre Besonderheiten. Wer französischen Wein sucht und gleich an einen Experten gerät, kann sich dann sehr schwer entscheiden, bei der ganzen Vielfalt an erlesenen Tropfen.

Das Weinanbaugebiet Bordeaux wurde nach der gleichnamigen Stadt benannt. Hier stehen weit über 120.000 Hektar für den Wein zur Verfügung, wobei in diesem Gebiet mehrere Spitzenweine auf den Markt gebracht werden. Eine Vielzahl der Weine sind Verschnittweine und werden aus mehreren Weinsorten hergestellt. Neun kommunale Weinanbaugebiete bieten dem Kenner eine ganze Reihe erlesener Spitzenweine. Im Osten der Republik liegt das Weinanbaugebiet Burgund, in dem es eine Vielzahl von Weinbauern gibt, die jeder nur rund sechs Hektar an Land zur Verfügung haben. Die Rebensorte Pinot Noir steht für die Rotweinproduktion zur Verfügung, während bei den Weißweinen die Chardonnay-Traube den hauptsächlichen Charakter bietet.

Das Anbaugebiet Elsass hat einen besonderen Bezug zu Deutschland, und so ist es nicht verwunderlich, dass die Weine die Tugenden beider Länder verbinden. Sowohl Riesling und Muscat als auch Gewürztraminer sorgen für die Fruchtigkeit der Weine in dieser Region. Das weltweit älteste Anbaugebiet liegt jedoch in der Champagne, welche edle Schaumweine produziert. Die weltweite Nachfrage an Schaumweinen dieser Region führte dazu, dass das gesamte Anbaugebiet auf mittlerweile 33.000 Hektar angewachsen ist und die Kapazität dieses Weines schon fast erschöpft ist.

Bildquellenangabe: Maja Dumat / pixelio.de

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