Paris-Besucher sollten den Louvre besichtigen

Wer kennt sie nicht, die Mona-Lisa mit ihrem geheimnisvollen Lächeln? Dieses Porträt von Leonardo di ser Piero da Vinci aus dem sechzehnten Jahrhundert dürfte mit Sicherheit eines der bekanntesten Kunstwerke sein, die das berühmte Pariser Museum Louvre unter seinem Dach vereint hat, jedoch bei Weitem nicht das einzige von Weltbedeutung. Unter anderem sind auch Dali- und Rembrandtwerke ausgestellt.

Markenzeichen des Louvres ist die Glaspyramide, die im Innenhof wie eine plötzliche ägyptische Erscheinung aus dem Boden ragt und den Eingang zum Louvre bildet. Im zwölften Jahrhundert als Festung erbaut, wurde der Louvre zunächst Residenz von François I., später zum herrschaftlichen Palast des Sonnenkönigs Ludwig XIV umfunktioniert und ist als Pariser Stadtschloss bekannt. Unzählige Male umgebaut und von immer anderen Herrschern in verschiedenen Baustilen erweitert, ist der Louvre ein wahrer Zeitzeuge der Pariser Geschichte. Seit 1793 wurden in dem Gebäude nach und nach immer mehr Museumsstücke untergebracht und somit wurde der Louvre zum ersten öffentlichen Museum Frankreichs. Nachdem die Tuilerien 1882 zerstört und abgerissen worden waren, wurde der Louvre voll und ganz zu einem kulturellen Ort erklärt. Lediglich das Finanzministerium blieb noch dort zurück.

Wer einen Aufenthalt in Paris plant, sollte sich unbedingt die Zeit nehmen, den Louvre zu besichtigen. Nicht nur für Museums- und Kunstliebhaber ist dies ein absolutes Muss, sondern auch für all diejenigen, die ein wenig von der Größe und der Pracht Frankreichs zur Zeit seiner mächtigen Könige schnuppern und sich mit der Entwicklung Frankreichs zur heutigen Nation auseinandersetzen möchten. Neben dem bekannten Musée du Louvre beherbergt der Louvre-Komplex übrigens noch verschiedene weitere Museen, die eine Besichtigung Wert sind.

Bildquellenangabe: daniel stricker / pixelio.de

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