Haushalt: Frankreich versinkt in Schulden

Haushalt: Frankreich versinkt in SchuldenFrankreich scheint ebenso wie andere Staaten auch, massiv unter den Nachwirkungen der Weltwirtschaftskrise zu leiden. Und da wird auch das Volk laut, das die Auswirkungen natürlich am ehesten zu spüren bekommt. So sieht der Frühling in Frankreich zahlreiche Demonstrationen aufgebrachter Bürger, die Einkommensverbesserungen verlangen, sich gegen die Reformen des regierenden Präsidenten wehren, oder ganz einfach ihren Unmut über die Weltwirtschaftskrise verkünden. Auch ein sozialer Gipfel den die französische Regierung veranstaltete, dabei die Gewerkschaften und die Arbeitgeber an den Tisch holte, konnte die Lage nicht wirklich entspannen. Im Anschluss an den Gipfel wurde zwar ein umfangreiches Paket von Soforthilfemaßnahmen verkündet, doch auch dieses Sozialpaket, das eine Höhe von drei Milliarden Euro aufweist, konnte die Gemüter nicht beruhigen. In diesem Vertrag sind neben  Steuererleichterungen für gering verdienende Familien auch Hilfen für junge Erwerbslose und umfangreiche Mittel für einen sozialen Fonds, der Weiterbildungszwecken dienen soll, versprochen.

Einige Kritiker des weltweiten Marktsystems sehen in der Wirtschaftskrise die größte Katastrophe der Neuzeit, vergleichen sie mit dem letzten Weltkrieg. Bevor es jedoch zur Katastrophe kommt, und nicht immer haben die Schwarzseher recht, sollte der Bürger mit seinen Mitteln eingreifen. Vertrauen in die Konsumgesellschaft ist vonnöten. Eine gute Möglichkeit, in diesen Zeiten sein Geld anzulegen, ist ein Festgeldkonto. Fundierte Informationen hierzu sind zum Beispiel unter http://www.tagesgeld.info/festgeld/ zu erhalten.

Die sieben führenden Industrieländer versuchen, unter anderem mit Staatsbeteiligungen, einen Zusammenbruch des Welt-Finanz-Systems zu verhindern. Es sei angebracht, alle zur Verfügung stehenden Mittel anzuwenden, also Exportzuschüsse für Milch, Kredite für die Autobauer und Banken. Es gälte, die Finanzmärkte zu stabilisieren, den ins Stocken geratenen Kreditfluss wieder in Gang zu setzen. Gerade bei den Banken sei es notwendig, Anteile an diesen Finanzinstitutionen zu finanzieren, problembeladene Hypothekendarlehen zu übernehmen. Amerika, Großbritannien und viele andere Länder gehen diesen Weg. Klargestellt wurde jedoch, von allen, im gleichen Atemzug, dass staatliche Einflussnahme auf Geschäftspolitik und Entscheidungen der subventionierten Betriebe und Einrichtungen dann eine Selbstverständlichkeit seien. Hier setzt die grundlegende Kritik vieler Gegner dieser Politik an. Auch dass es nur natürlich sei, dass die bezuschussten Betriebe, sobald sie wieder zahlungsfähig seien, die Kredite zurückzahlen müssten, wurde mit geteilten Meinungen aufgenommen.

Etliche Werkzeuge liegen in den Händen der Regierungen, so auch der Französischen. Da sind Lizenzbestimmungen, die geändert werden, Zölle, die erhöht werden können, Einfuhrbestimmungen, die man umschreiben kann. Eine rigide Politik in Bezug auf Zuwanderer und Asylanten, also potenziellen Arbeitsplatzdieben, ist Frankreich ohnehin zueigen, daran kann es also nicht liegen. Nun, bei der momentanen Konjunkturabkühlung macht sich die französische Regierung über einen Verlust seines AAA-Ratings Sorgen. Doch Frankreich will dem strikten Sparprogramm, das die Bundesrepublik fährt, nicht Folge leisten. Man ist der Meinung, dies belaste den Binnenkonsum zu nachdrücklich, und dieser sei, anders als in Deutschland, der wichtigste Pfeiler der französischen Konjunktur.

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